Weiterentwicklung Ostfrieslands

Bekenntnis zur Weiterentwicklung des ostfriesischen Raumes incl. Küste: 
Verkehrswege sind die Lebensadern einer Region. Stockt der Verkehr dauerhaft, kommt es zum Infarkt. Wir können nicht neue Instudrie- und Bauflächen ausweisen und um mehr Touristen werben, ohne parallel unsere Verkehrswege zu ertüchtigen. Ich selbst wohne ca. 200 m Luftlinie von einer Umgehungsstraße. Natürlich gibt es auch Nachteile. Für mich überwiegen jedoch ganz deutlich die Vorteile, weil sich insbesondere die Urlaubsverkehre nicht mehr durch die Innenstadt quälen müssen.
 
Auf der Schiene gelten heute deutlich bessere Fahrpläne als noch vor einigen Jahren. Norddeich Mole ist ein fester Begriff in diesem Fahrplan. Eine Anreise war im vergangenen Jahr sogar von München bis nach Norddeich Mole ohne Umstieg mit einem ICE möglich. Es gibt sogar einen IC, der den Namen "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer" trägt. Insofern ist das Weltnaturerbe über diese Anreisemöglichkeit sehr präsent. Auch im Jahr 2021 hat die Deutsche Bahn AG einen verbesserten Fahrplan Richtung Norddeich Mole beschlossen.
 
In den letzten Jahren wurde in der Urlaubsdestination Norden-Norddeich viel in die touristische Infrastruktur investiert, um das Nordseeheilbad fit für die Zukunft zu machen. Zuerst wurde die Ostseite mit dem Wattfenster erschaffen. Dann wurde im vergangenen Jahr die westliche Nationalparkpromenade verwirklicht. In diesem Jahr ist nun der Bereich des Deiches und die Dünenlandschaft an der Reihe. Wenn alle Maßnahmen fertig gestellt sind, wird sich Norddeich in einem ganz neuen Licht darstellen - mit einer Strahlkraft, die über die ostfriesische Halbinsel hinaus geht. 

Bereits seit mehreren Jahren bewerben wir uns um Fördergelder, die für die Freibadsanierung notwendig sind. Nun liegt eine Zusage aus dem Bundesprogramm für kommunale Einrichtungen über gut 2,4 Mio. EUR vor. Die Zeichen stehen gut, dass das Freibad der nächste Bauabschnitt sein wird, um den Masterplan Wasserkante zu vollenden. Die Stadt Norden wird mit dem Projektträger Jülich nun in den sog. Konsultationsprozess eintreten.