Bildungspolitik


Die Stadt Norden hat attraktive Schulstandorte - sowohl in Bezug auf die städtischen Schulen als auch bei den Schulen, bei denen der Landkreis Aurich die Trägerschaft hat. 

Ein Meilenstein zu Beginn meiner Amtszeit war der Verkauf des Geländes der ehemaligen feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) an den Landkreis Aurich in direkter Nachbarschaft zur Conerus-Schule. Eigentlich musste aufgrund des vor einigen Jahren beschlossenen Schulentwicklungsplanes mit einem Absinken der schulischen Angebote gerechnet werden. Durch den Verkauf des Geländes konnte sich die Schule neu entwickeln. Zudem wurden in der ehemaligen FTZ sämtliche Jugendbildungsagenturen unter einem Dach vereint. Auf diese Weise können die Schüler in direkter Nachbarschaft zu ihrem Lernort entsprechende Beratungen für ihre weitere berufliche Entwicklung nutzen. Dies hat große Vorteile, damit jeder Jugendliche möglichst frühzeitig ein passendes Ausbildungs- bzw. Berufsangebot erhalten kann.

Gerade in den letzten Jahren wurden auf diese Weise wichtige Investitionen in die Norder Schulstandorte getätigt. Im Ergebnis sind wir hier sehr gut aufgestellt, denn Vielfalt ist Trumpf.

Könnte es sein, dass...
... diejenigen, die eine Einheitsschule ohne Sitzenbleiben fordern,
ganz bewusst den Blick von der Wirklichkeit verschließen?
 
Nicht jeder Mensch ist gleich - jeder hat Stärken und Schwächen.
Ein Schulsystem sollte Stärken stärken und an Schwächen arbeiten.
 
Dies ist nur durch verschiedene Lernangebote möglich, die den
Einzelnen individuell nach seinen Fähigkeiten fordern und fördern.
 
Eine Einheitsschule ist am Ende für alle ungerecht, weil
der Einzelne entweder unterfordert oder überfordert wird.